Module

WARUM ENTWICKLUNG MIT MODULEN?
entwickeln mit Modulen effizient vor allem aber schnell!

0. MIT MODULEN IN DIE DIGITALISERUNG

Mit Modulen kann man sehr schnell und günstig entwickeln da diese geballtes Expertenwissen enthalten. Module sind keine Projekte sondern Produkte, Zuverlässigkeit und Dokumentation ist also gegeben. Allerdings sind Module nicht optimal, leisten also stets weniger als für ein optimales Produkt notwendig.

Ist Ihr Interesse geweckt so lesen Sie bitte hier weshalb für Start-ups oder Ideenschmieden Module wichtig sein können und wie der Weg zu einem optimalen und vom Markt akzeptierten Produkt aussehen kann.

1. SCHNELL, SCHNELL, SCHNELL

In der heutigen Zeit schreitet die Technik enorm schnell voran. Nicht modular zu entwickeln heißt sich mit vielen kleinen Details befassen zu müssen und sich zudem häufig auf Neuland zu bewegen. Neuland bedeutet Unsicherheit und Verzögerungen. Das kostet Geld und vor allem Zeit. Zum Leidwesen deutscher Ingenieure welche für Detailverliebtheit und Perfektion bekannt sind ist aber Zeit der wichtigste Einflussfaktor. Im Zeiten der Digitalisierung gewinnt meist wegen dem Netzwerkeffekt der Anbieter welcher am schnellsten ein Grundprodukt mit wirklichem Nutzen bereitstellen kann. Leider hat kaum ein Mensch eine Ahnung welche Produkte tatsächlich angenommen werden und welche nicht.

Die im Silicon Valley praktizierte und durch Google, Facebook, Apple & Co. empirisch durch Erfolg bestätigtes Vorgehen ist es daher den Durchfluss an Projekten so weit wie möglich zu erhöhen. Von den vielen Projekten bleiben dann ein paar wirklich vielversprechende übrig und bewähren sich im Markt.

Ein Startup wird also anhand der Zeit welche Sie zum Lernen von Fehlern benötigt gemessen. Ein sehr begrenztes Kapital wird hierbei aufgebraucht (burn-rate) um ein Minimal-Produktprotoyp (Minimum Viable Produkt) agil zu entwickeln und im Markt zu platzieren. Klappt es nicht so muss man schnell das Produkt ändern (Pivoting) und es erneut versuchen… bis es klappt oder man die Lust verliert. Letzteres ist leider gar nicht so unwahrscheinlich jedoch bieten Module eine super Möglichkeit hier entgegenzuwirken.

Hat man dann ein vielversprechendes Produkt gefunden so werden deutsche Ingenieure auch glücklich, es darf optimiert und perfektioniert werden. Zuvor hätte man ein Produkt optimiert welches es womöglich nie in der Markt geschafft hätte und durch die gebunden Resourcen nie die Möglichkeit gehabt das Erfolgsprodukt zu entdecken.

2. MODULE SIND GEKAPSELTES EXPERTENWISSEN

Ein gutes Beispiel hierfür sind WLAN Module. Diese verfügen über HF Design in der PCB Antenne und einen eingebauten TCP/IP Stack mit vielfältigsten Möglichkeiten. Beides erfordert enorme Experten für die korrekte, konforme und zuverlässige Entwicklung. Solche Experten und Ihre Software und Hardwaretools sind für Privatpersonen und kleinere Betriebe unerschwinglich. In Modulen steckt also teils ein enormes Expertenwissen da der Hersteller die kolossalen Entwicklungskosten auf sehr hohe Stückzahlen umlegen kann. Unter dem Strich kostet ein WLAN Modul dann nur ein paar Euro.

3. MODULE SIND EXTREM PREISGÜNSTIG

Die durch Module entwickelten Systeme sind äußerst preisgünstig. Preisgünstig da in enormen Stückzahlen hergestellt wird und so Skaleneffekte genutzt werden können. Es gibt ja nicht nur einen Abnehmer.

4. MODULE SIND ERPROBT UND DOKUMENTIERT

Da ein großer Nutzerkreis sich mit den Modulen beschäftigt sind diese häufig im Feld erprobt, es gibt daher eine große Auswahl an Erfahrungswerten. Nutzerkreise bilden sich und dokumentieren global die Produkte im Netz. Falls ein Problem auftauchen sollte so hat dies jemand schon vermutlich gelöst oder sich zumindest Gedanken darum gemacht. Module lassen einem also nicht alleine im Regen stehen.

4. MODULE SIND NICHT…

… optimiert. Das ist ihr größter Nachteil. Ein Modul deckt meist einen großen Lösungsraum ab und kann so den Bedürfnissen von den meisten Anwendern gerecht werden. Aber: ein aus Modulen gebautes System wird nie die Zuverlässigkeit und Performance (Größe, Effizienz, etc.) von einem Individualsystem erreichen. Oder haben Sie bereits ein iPhone aus freien Modulen zusammengebaut gesehen?

… immer für alle Anwendungen vorhanden. Haben Sie eine ganz spezielle Applikation. In einigen Fällen ist dann kein Modul hierfür vorhanden. Eine Strategie ist es dann diesen Funktionsblock zu isolieren und selbst als Modul zu entwickeln. Das ist dann zwar ein Unterprojekt aber außerhalb dessen gelten die Vorteile der Module natürlich weiterhin.

5. MODULWORKFLOW

Wir möchten daher vorschlagen zuerst ein Produkt schnell und wirtschaftlich mit Modulen zu entwickeln. Durch die Wissenskapselung kann das jeder Ingenieur im eigenen Hobbykeller oder wenn es schneller gehen soll mit professioneller Hilfe und am besten mit geliehenen aber hochwertigen Tools um möglichst wenig Kapital zu binden. Das ist effizient da die Tools die die Fähigkeiten haben müssen welche gefordert sind und zudem komfortabel zu bedienen sind. Es ist unter Umständen zu spät, falls ein anderen Marktteilnehmer zwar ein paar Euro mehr ausgegeben hat aber eine Vormachtstellung im Markt erarbeiten konnte. Gegen ebay, google & Co. ist nun kein Kraut mehr gewachsen, denn in der Digitalisierung und der Internetökonomie gilt häufig „the winner takes it all“.

Agile Methoden eignen sich nach unserer Erfahrung am besten da diese speziell bei nicht vollständig definierten Projekten schnell zu guten Lösungen führen.

Besteht ein Produkt die Feuertaufe im Markt, so sollte es möglichst schnell optimiert werden um sich im Markt behaupten zu können. Hier kommen eine Vielzahl von Methoden zum Einsatz und es lohnt sich entsprechende Investments zu tätigen. Falls ein Projekt Resonanz findet so ist die Kapitalbeschaffung heutzutage dank Kickstarter und Indigogo recht einfach und riskikoarm möglich.

Was halten Sie von unserem Ansatz? Gerne diskutieren wir mit Ihnen darüber und entwickeln mit Ihnen Produkte nach Ihren Vorstellungen.